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Bogenbau
Erich Wöhr & Magnus Beck
Edelweißstraße 11
32457 Porta Westfalica

info@ursprungswerkstatt.de

Ursprungswerkstatt
10.jpg

Lexikon

Begriff

Erläuterung

Abzug/Ablass

Loslassen der Sehne beim Schuss

Amerikanischer Langbogen

Flachbogen mit flach-rechteckigem Wurfarmquerschnitt und ausgearbeitem Griff

Anker/Ankerpunkt

fester Punkt im Gesicht, zu dem man die Zughand führt um anschießend den Schuss auszulösen

Archers Paradox

Sachverhalt, dass der Pfeil seitlich abgelenkt wird und trotzdem geradeaus fliegt

Auszug/Auszugslänge

Abstand bei voll gespanntem Bogen zwischen Pfeilspitze und Ankerpunkt

Backing

aufgeklebter Belag auf dem Bogenrücken z. B. Rohhaut oder Sehne

Barrelled

Pfeilschaft, der sich vorne (Pfeilspitze) und hinten (Nocke) verjüng

Billet

unbarbeitetes Holz, aus dem man einen Bogen bauen kann

Blunt

stumpfe Peilspitze, die das Eindringen in das Ziel verhindert

Bobtailed

Pfeil, der sich zur Nocke hin verjüngt

Bodentiller

erste grobe Beurteilung des Biegeverhaltens, indem die Nocke auf den Boden gesetzt und am Griff gedrückt wird

Bogenhand

Hand, die beim Schießen den Bogen hält

Bogenbauch

Innenseite des Bogens

Bogenbauerknoten

sich zuziehende Kontenschlinge mit dem die Sehne befestigt wird

Bogenfenster

großer Ausschnitt im Griffbereich in dem die Pfeilauflage angebracht wird und das Archers Paradox vermindert

Bogennocke

verstärktes Ende der Wurfarme

Bogenrücken

Außenseite des Bogens

Bodkin

Lange nadelartige Pfeilspitze, wurde früher zum durchschlagen von Rüstungen genutzt

Broadhead

Pfeilspitze mit zwei scharfen Schneiden, wurde früher meist als Jagdspitze verwendet

Clout shooting

Schießen auf ca. 150 Meter, meist durch eine Fahne (Clout) markiert, früher wurden Strohpuppen verwendet

Cresting

farbige Ringe am hinteren Pfeilschaft

Crowntip

Bemalung des hinteren Pfeilendes

Dacron

Material zur Herstellung von Sehnen

Daumenring

Ring aus Horn, Knochen oder Leder mit dessen Hilfe die Sehne mit dem Daumen gezogen wird

Deflex-reflex

Bogenbauform beim Langbogen

Dominantes Auge

Rechtes oder linkes Auge welches individuell den Zielvorgang hauptsächlich bestimmt

Einnocken

Den Pfeil auf die Sehne setzen

Englischer Langbogen

großer Langbogen mit D-förmigem Wurfarmquerschnitt mit charakteristischen Hornnocken

Endlossehne

Sehnenbauart, bei der die Sehne aus nur einem langen Faden hergestellt wird

Fade-out

Sanft auslaufender Mittelteil vom Griff zum Bogenbauch

Fast Flight Sehne

Starkes Sehnenmaterial, welches sich nicht dehnt

Feldspitze

Spitzenform, die ein zu tiefes Eindringen in das Ziel verhindern soll

Feldschießen

Schießen auf einem Scheibenparcours im Gelände auf unterschiedliche Entfernungen

Fingerschutz

Schutz der Zugfinger durch Ledertabs oder Drei-Finger-Handschuhe

Flachbogen

Langbogen mit flachem Wurfarmquerschnitt

Flämischer Spleiß

Sehnenbauart

Flight shoot

Schießen auf maximal erreichbarer Distanz

Flu-Flu

groß befiederter Pfeil, der stark abbremst für kurze Distanzen und Steilschüsse

Frühholz

innerer Teil des Jahresringes

Grain

Englisches Gewichtsmaß für Pfeilspitzen (1 Grain = 0,065 Gramm)

Handschock

Rückschlag des Bogens beim Pfeilabschuss

Inch/Zoll

1 Zoll = 2,54 cm

Instinktives Schießen/intuitives Schießen

Schießen nach Gefühl d.h. hier wird nicht bewusst kontrolliert und gezielt

Judo-Spitze

Spitze mit federnder Kralle, verhindert dass der Pfeil sich beim Fehlschuss im Boden eingräbt

Kockfeder/Leitfeder

Hahnenfeder, häufig andersfarbige Feder, die rechtwinklig zum Nockenschlitz steht und ein schnelleres Aufsetzen des Pfeils ermöglicht

Kompositbogen

traditioneller, aus verschiedenen Materialien zusammengefügter und verleimter Bogen, Laminatbogen

Kompressionsrisse

feine Risse auf dem Bogenbauch, wo das Holz dem Druck nicht mehr standhalten konnte

Kriechen

Nachlassen im Auszug, zunehmende Verringerung der Auszugslänge, schlechter Schießstil

Laminatbogen

ein in mehreren dünnen Holzschichten verleimter Bogen. Kompositbogen

Langbogen

Bogen, bei dem die Sehne in gespanntem Zustand nicht auf dem Bogen aufliegt

Mediteraner Griff

Griff auf der Sehne mit drei Fingern, einer oberhalb und zwei unterhalb des Pfeils

Mittelteil

Bogenbauteil, an dem die Wurfarme ansetzen und sich der Griff befindet

Mittenschnitt

Ausgeschnittenes Bogenfenster, so dass die Sehne zentriert hinter dem Pfeil steht

Mittelwicklung

Sehnenverstärkung im Mittelteil

Nachhalten (Follow through)

Verweilen nach dem Schuss um den Pfeilflug zu beobachten

Nocke

geschlitzter Aufsatz oder Kerbe im Peil, in den die Sehne eingelegt wird

Nockpunkt

feste Markierung auf der Sehne, damit der Pfeil immer an der gleichen Stelle eingenockt wird

Offener Stand

Fußstellung, bei der das hintere Bein weiter nach vorne gestellt wird

Paralleler Stand

Fußstellung, bei der die Verlängerung der Fußspitzen genau auf das Ziel zeigt

Pfeilauflage

Auflage für den Pfeil am Bogenfenster

Pfeilkratzer

„Schürhaken/Suchhaken“ mit dem verschossene Pfeile gesucht werden

Point bank

Entfernung, bei welcher der Pfeil das Ziel trifft, wenn die Pfeilspitze optisch genau vor dem Ziel steht

Popinjay

Vogelschießen, Schießen nach oben auf einen hohen Mast angebrachte Ziele

Pound

engl Pfund = 454 Gramm (Zeichen ist lb)

Recurvebogen

Bogen mit geschwungenen Wurfarmen bei dem die Sehe teilweise in gespanntem Zustand auf den Wurfarmen aufliegt

Reflex

Bogenform, bei der die Wurfarme zum Ziel hin gekrümmt sind

Reiten

Auf- und Abbewegungen des Pfeils (oft falsche Nocke)

Release

Ablass, Lösen des Pfeils (Auslösen des Schusses)

Rohling

aus dem Stave grob vorgearbeitete Bogenform

Roving

Schießen im Gelände auf natürliche Ziele z. B. Blätter, Baumstümpfe etc.

Schnappschießen

Vorzeitiges Lösen bevor der Auszug voll erreicht ist

Shelf

Kleine, in den Bogen eingeschnittene Pfeilauflage

Selfbow

aus einem Stück hergestellter, geschnitzter Bogen

Siyahs

Türk. für Ohren, die schlanken steifen Wurfarmenden der asiatischen Kompositbogen

Spätholz

äußerer Teil des Jahresringes, fester als Frühholz

Spannschnur

Schnur zum Aufspannen des Bogens

Spine

Biegesteifigkeitswert des Pfeils

Stacking

überproportionale Zunahme des Zuggewichtes im letzten Auszugsdrittel des Bogens

Standhöhe/Spannhöhe

Abstand der Sehne zum höchsten Griffpunkt

Stave

Holzstück, aus dem man einen Bogen bauen kann

Stringfollow

verbleibende Biegung der Wurfarme in Sehnenrichtung

Systemschießen

bewusster Zielvorgang

Tab

meist flaches Lederstück mit Fingerlöchern zum Schutz der Finger an der Sehne

Take down Bogen

zerlegbarer Bogen

Taper

Verjüngung, allmähliche Dickenreduzierung der Wurfarme oder des Pfeilschaftes

Tiller

Biegeprofil des Bogens/der Wurfarme

Trudeln

Auf- und Abbewegungen bei gleichzeitiger Hin- und Herbewegung des Pfeils

Untergriff

Griff auf der Sehne mit drei Fingern unterhalb des Pfeils

Verreißen

ruckhafte seitliche Bewegung des Bogens beim Auslösen des Schusses, Schießfehler

Vorschaft

Hartholz, dass vor den eigentlichen Pfeilschaft gesetzt wird um Bruchgefahr der Spitze zu reduzieren

Wedeln/Reiten

Horizontales bzw. Vertikales Pendeln des Pfeils im Flug (falsche Pfeilabstimmung) auf den Bogen und/oder den Schützen

Wurfarme

sich krümmende Bogenbestandteile, an denen die Sehne angesetzt ist

Zielpunkt

Punkt auf den die Pfeilspitze gerichtet wird (bewusster Punkt)

Zuggewicht

Kraft, die benötigt wird um den Bogen in volle Auszugslänge zu bringen

Zughand

Hand, welche die Sehne auszieht

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