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Bogenbau
Erich Wöhr & Magnus Beck
Edelweißstraße 11
32457 Porta Westfalica

info@ursprungswerkstatt.de

Ursprungswerkstatt
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Holzarten

Eschenholz

Gestalt: Einstämmiger Baum mit steil aufsteigenden Hauptästen und ausladenden Seitenästen, die an den Enden aufgebogen sind. Krone oval bis rundlich, lichtdurchlässig. Bei einem Alter von bis zu 250 Jahren bis zu 1,7 m dicke Stämme bildend, sommergrün.

Holz: gelblicher Splint, hellbrauner Kern, hart, mittelschwer, fest, zäh, elastisch, hohe Zugfestigkeit, Biegefestigkeit und Schlagfestigkeit, mäßig schwindend, gut bearbeitbar, leicht zu biegen, schwer spaltbar, der Witterung ausgesetzt wenig dauerhaft, Hartholz.

Es eignet sich zur Herstellung von Speeren, Pfeilen, Bögen, Armbrüsten und Lanzen. Für den Bogenbau wird ein Stamm von freiem Feld mit breiten Jahresringen und einem Stammdurchmesser von ca. 15 cm verwendet.

 Ulmenholz

Gestalt: Einstämmiger Baum mit im Freistand schlanker Gestalt, aufwärts gerichtete, tief gegabelte Äste, Ähnlichkeiten mit der Feldulme, aber derber und kräftiger, Zweige zweiteilig angeordnet, bei einem Höchstalter von 500 Jahren Stammdurchmesser von ca. 2 m bildend, sommergrün.

Holz: Hellgelber bis gelblichweißer Splint, gelbbrauner bis leicht rötlich getönter Kern, hart, mittelschwer, zäh, druck- und stoßfest, nach sorgfältiger Trocknung gut zu bearbeiten, mäßig schwindend, lässt sich schlecht spalten, neigt zum Reißen, gut witterungsbeständig, Hartholz.

Es eignet sich für die Herstellung stark beanspruchter Geräte wie Räder, Teile von Karren und Kutschen, Glockenstühle und Waffen. Die in Dänemark unter Wasser gefundenen Bögen und Pfeile waren alles aus Ulmenholz und werden auf ca. 6000 v.Chr. datiert.

Robinienholz

Gestalt: Einstämmiger, locker verzweigter, mit Dornen bewehrter Baum mit meist einzelnen abgestorbenen Ästen und einem häufig gekrümmten Stamm, ovale bis rundliche Krone, bei einem Alter bis zu 200 Jahren bis zu 1 m dicke Stämme bildend, sommergrün.

Holz: schmaler gelblichweißer Splint, gelblichgrüner bis hellbrauner Kern, hart, schwer, zäh, fest, elastisch, hohes Durchbiegungsvermögen,

Gutes Holz für den Bogenbau mit ähnlichen Eigenschaften wie Esche und Ulme. Aufgrund der Holzhärte wird es für Flachbogen verwendet. Die Bögen zeichnen sich durch eine hohe Haltbarkeit und hohe Schnelligkeit aus.

Eibenholzrohlinge

Gestalt: Mittelgroßer Nadelbaum mit einem oft gegabelten Stamm und dichter kegelförmiger bis unregelmäßiger Krone oder Strauch mit weitausladenden, waagerecht abstehenden Zweigen, Krone dunkel wirkend, sehr langsam wachsend, bei einem Alter von über 1000 Jahren bis zu 0,8 m dicke Stämme bildend, immergrün.

Holz: rotbrauner Kern, gelbweißer Splint, schwer elastisch, zäh, sehr dauerhaft, hart (eines unserer härtesten Hölzer), leicht bearbeitbar, harzfrei, giftig(!), Hartholz.

Bauholz für den Wasserbau, früher Verwendung für den Bau von Särgen und Pfahlbauten, Eignung für die Herstellung von Kämmen, Löffeln, Bögen und Armbrustbügeln.

 Milchorangenbaum (Osage Orange)

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Osagedorns im Grenzgebiet von Texas, Arkansas und Oklahoma war das Siedlungsgebiet der indigenen Osage, nach denen der Baum benannt wurde. Als Material für die Herstellung von Bögen wurde das Holz von den Indigenen über das natürliche Verbreitungsgebiet hinaus gehandelt. Osagedorn ist noch heute (neben der Eibe) im traditionellen Bogenbau als eines der leistungsstärksten Hölzer sehr beliebt, auf Grund seines unregelmäßigen Wuchses jedoch recht anspruchsvoll in der Bearbeitung.

Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Milchorangenbaum vom 13.06.2019

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